Swisscom zu Besuch beim Studiengang IKS der HTA-FR
Am Rande des Seminars konnten die Ingenieur:innen von Swisscom die Netz- und Cloud-Infrastruktur kennenlernen oder wiederentdecken, die der Studiengang IKS seinen Studierenden zur Verfügung stellt. Ein Teil der heute an der HTA-FR eingesetzten Maschinen stammt aus Schenkungen des Betreibers. Die Hochschule kann ihre Ausbildung damit auf Geräten anbieten, die jenen vergleichbar sind, mit denen die Absolvent:innen in ihrer beruflichen Praxis zu tun haben werden.
Diese Nähe ist Teil einer seit Langem bestehenden Beziehung. Bereits 2020 schlossen die HTA-FR und Swisscom eine Partnerschaft rund um die Virtualisierung mobiler Datennetze, verbunden mit der Bereitstellung von IT-Infrastruktur für Lehre und angewandte Forschung (La Liberté). Mehrere Generationen von in Freiburg ausgebildeten Ingenieur:innen arbeiten heute für den Betreiber.
Die Zusammenarbeit funktioniert in beide Richtungen. Die Labore für angewandte Forschung der HTA-FR bieten eine Testumgebung, in der Konfigurationen und Szenarien ausserhalb des Produktivbetriebs erprobt werden können; die Hochschule wiederum verfügt über Geräte, die dem Stand der Praxis entsprechen. Diese Art der Partnerschaft ist nicht exklusiv: Vergleichbare Kooperationen bestehen in mehreren Studiengängen der Hochschule.
Die akademische Unabhängigkeit bleibt der Rahmen dieses Austauschs. Die Festlegung der Ziele und Inhalte der Lehre liegt allein in der Verantwortung der Institution; Industriepartner nehmen darauf keinen Einfluss. Es geht um den Zugang zu Technologien und um die Qualität der Ausbildung.
« Dieser Austausch erlaubt es uns, unsere Lehrinfrastrukturen mit der Realität in der Praxis abzugleichen. Unsere Studierenden bilden sich so an Geräten aus, die jenen nahekommen, mit denen sie morgen arbeiten werden, und behalten dabei die analytische Freiheit, die eine Hochschule auszeichnet. »
Philippe Joye, Leiter Studiengang IKS, HTA-FR